Handlungsfelder im Bereich Verkehr und Mobilität

Mobilität ist ein Grundbedürfnis einer jeden modernen Gesellschaft. Hierfür bedarf es einer gut ausgebauten, leistungsfähigen und intelligenten Verkehrsinfrastruktur. Sie ist die Lebensader für jede moderne Volkswirtschaft und eine wichtige Voraussetzung für wirtschaftliches Wachstum, Beschäftigung und Teilhabe des Einzelnen am gesellschaftlichen Leben.

Die bayerische Verkehrspolitik setzt sich für die dauerhafte Erhaltung und Weiterentwicklung der Verkehrsinfrastruktur ein. Dabei werden der demografische Wandel und die sich weiter fortsetzende Globalisierung der Wirtschaft zentrale Herausforderungen der Zukunft sein. Aufgabe einer sinnvollen Verkehrspolitik ist es auch, Mobilität zu ermöglichen und nachhaltig zu gestalten. Mit intelligenten Verkehrssystemen können beispielsweise die einzelnen Verkehrsträger miteinander verzahnt werden.

Bayern setzt auch auf neue Technologien. Der Hightech-Standort Bayern ist führend in Deutschland und der Welt. Ziel ist es, gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik Zukunftstechnologie "Created in Bayern" zu gestalten. Für den Verkehrsbereich zählen dabei alternative Antriebe und intelligente Verkehrssysteme zu den Schlüsselfeldern.

Mobilität kostet Geld. Um das Recht auf Mobilität zu garantieren, ist eine auskömmliche und verlässliche Finanzierung aller Verkehrsträger notwendig. Für die gesamte Verkehrsinfrastruktur müssen wir künftig mehr Geld in die Erhaltung und den Betrieb investieren, um den hohen Standard zu sichern. Notwendig sind auch Um- und Ausbaumaßnahmen und Netzergänzungen.

Öffentlicher Verkehr

Der Öffentliche Verkehr ist eine Aufgabe der Daseinsvorsorge und genießt gesetzlich einen besonderen Stellenwert. Dabei soll der Öffentliche Verkehr im Interesse des Umweltschutzes, der Verkehrssicherheit und gleichwertiger Lebensbedingungen im Freistaat eine möglichst vollwertige Alternative zum motorisierten Individualverkehr bieten.

Güter und Logistik

Schon heute ist der Güterverkehr in Bayern nur zu einem kleineren Teil  eine "innerbayerische" Angelegenheit. Als Transitland ist Bayern von den starken Zuwächsen des internationalen Güterverkehrsaufkommens besonders betroffen. Beim Transitverkehr nimmt der Straßengüterverkehr eine dominierende Stellung ein. Auch ein reibungsloser Verkehrsträgerwechsel auf Schiene und Wasser spielt eine bedeutende Rolle.

Verkehr und Umwelt

Eine zukunftsfähige Verkehrspolitik muss wirtschaftlich tragfähig, sozial ausgewogen und gleichzeitig natur- und umweltschonend sein. Zur wirksamen Umweltvorsorge werden bei Planungen und Betrieb die vielfältigen Auswirkungen sowie deren Wechselwirkung auf die Menschen und ihre Gesundheit, auf Tiere, Pflanzen und die biologische Vielfalt, auf Boden, Wasser, Luft, Klima und Landschaft, auf Kultur- und sonstige Sachgüter berücksichtigt. Ökologie und Mobilität sind die Seiten einer Medaille. Nur durch die Verbindung nachhaltiger Umweltstandards insbesondere beim Lärmschutz, Naturschutz und bei der Luftreinhaltung mit den neuen Anforderungen einer mobilen Gesellschaft wird eine hohe Lebensqualität ermöglicht und dauerhaft gesichert.

Aktuell

  • Verkehrsministerin Kerstin Schreyer steht mit oranger Warnweste neben einem Verkehrsschild an einer Autobahn. Das Verkehrsschild gibt ein Tempolimit von 100 km/h im Zeitraum von 6 bis 22 Uhr vor.  © StMB
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    10.03.2021

    Lärmschutz an Münchner Autobahnen - Neue Tempolimits rund um München

    In den vergangenen Jahrzehnten hat der Verkehr deutlich zugenommen. Damit ist auch die Lärmbelastung für Anwohner gestiegen. Besonders betroffen ist davon der Großraum München. Verkehrsministerin Kerstin Schreyer setzt sich deswegen für mehr Lärmschutz an den Münchner Autobahnen ein.

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  • Drei stilisierte Menschen halten sich eine Maske mit der Aufschrift FFP2 vors Gesicht. Im Hintergrund sind stilisierte Bahnen zu sehen. Text: Wir alle mit Maske. Gemeinsam gegen Corona im Nahverkehr. "Vielen Dank für Ihre Mithilfe, Ihre Kerstin Schreyer, MdL, Verkehrsministerin © StMB
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    17.01.2021

    FFP2-Maskenpflicht im ÖPNV

    Ab Montag, 18. Januar 2021, gilt in den öffentlichen Verkehrsmitteln des Nahverkehrs und den dazugehörigen Einrichtungen im Freistaat Bayern die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske oder einer Maske mit vergleichbarer Schutzwirkung.

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