Seilbahn

Die Seilbahnen in Bayern blicken auf eine jahrzehntelange Tradition zurück: Im Jahr 2018 feierte die älteste bayerische Seilbahn, die Predigtstuhlbahn, ihren 90. Geburtstag. Am 21. Dezember 2017 wurde zudem die Weltrekordseilbahn auf der Zugspitze feierlich eröffnet. Die neue Seilbahn verfügt über die höchste Stahlbaustütze (Höhe von 127 m) weltweit. Gleichzeitig wird von der neuen Seilbahn Zugspitze ein Höhenunterschied von 1.945 Metern bei einem freien Seilfeld von 3.213 Metern überwunden. Diese technischen Leistungen sind ebenfalls Weltrekorde.

Seilbahn-Zugspitze-Bayerische-Zugspitzbahn-Bergbahn
Gondel fährt von einer Bergstation ab durch eine verschneite Berglandschaft
© Bayerische Zugspitzbahn Bergbahn AG/Max Prechtel

Für den Tourismusstandort Bayern sind die Seilbahnen (Seilschwebebahnen, Standseilbahnen, Schlepplifte) seit vielen Jahrzehnten von grundlegender Bedeutung. In den 1930er-Jahren wurden von den fünf bayerischen Seilschwebebahnen bereits etwa 300.000 Personen befördert. Heute werden in Bayern über 700 Seilbahnen (davon über 120 Seilschwebebahnen und 3 Standseilbahnen) betrieben. Jährlich gibt es etwa 84 Millionen Fahrgäste. Seilbahnen gehören zu den sichersten Massenverkehrsmitteln. Das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr stellt hohe Anforderungen an die Sicherheit der Seilbahnen und ist in einer Vielzahl von nationalen, europäischen und internationalen Seilbahngremien vertreten.

Hinweis zur Durchführung der Verordnung (EU) 2016/424 über Seilbahnen

Die Durchführung der Verordnung (EU) 2016/424 über Seilbahnen erfolgt derzeit durch Änderungen im Bundes- und Landesrecht. Der Durchführungsprozess ist noch nicht vollständig abgeschlossen.

Nähere Informationen hierzu finden Sie unter "ZUM THEMA" im Bereich "Downloads".

Auch die maßgeblichen Rechtsgrundlagen finden Sie unter „ZUM THEMA“. Die Vorschriften des Ministeriums für den Bereich der Seilbahnen haben wir für Sie hier zusammengestellt:

Aktuell

  • Drei stilisierte Menschen halten sich eine Maske mit der Aufschrift FFP2 vors Gesicht. Im Hintergrund sind stilisierte Bahnen zu sehen. Text: Wir alle mit Maske. Gemeinsam gegen Corona im Nahverkehr. "Vielen Dank für Ihre Mithilfe, Ihre Kerstin Schreyer, MdL, Verkehrsministerin © StMB
    © StMB
    17.01.2021

    FAQ zur FFP2-Maskenpflicht im ÖPNV

    Ab Montag, 18. Januar 2021, gilt in den öffentlichen Verkehrsmitteln des Nahverkehrs und den dazugehörigen Einrichtungen im Freistaat Bayern die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske oder einer Maske mit vergleichbarer Schutzwirkung. Wir haben die wichtigsten Fragen und Antworten dazu zusammengestellt.

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  • Verkehrsminister Dr. Hans Reichhart übergibt  in Anwesenheit der beteiligten Landkreise den Förderbescheid für die Studie "Mobilität neu denken" an das Fraunhofer Institut.v.l.n.r.: Daniela Hellinger (Stadt Passau), Dr. Stefanie Duarte Fernandes (Lkr. Regen), Dr. Fabian Schroth (Fraunhofer Institut), Landrat Franz Meyer (Lkr. Passau), Staatsminister Dr. Hans Reichhart, Dr. Martina Schraudner (Fraunhofer Institut), MdL Manfred Eibl, Stv. Landrätin Helga Weinberger (Lkr. Freyung-Grafenau), Stv. Landrat Josef Färber (Lkr. Deggendorf), Prof. Dr. Markus Lemberger (Lkr. Cham) © StMB
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    20.01.2020

    Verkehrsminister übergibt Förderbescheid für Studie "Mobilität neu denken"

    „Mobilität neu denken“ – so lautet das Pilotprojekt der Fraunhofer-Gesellschaft für einen ko-kreativen Prozess zur Entwicklung eines verkehrsübergreifenden Mobilitätskonzepts für den ländlichen Raum.

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