Verbesserungen beim SPNV

München, 20.01.2026

Bayerns Verkehrsminister Bernreiter nimmt Positionspapier entgegen und fordert mehr Regionalisierungsmittel vom Bund für Bahnausbau

  • Positionspapier der MVV-Verbundlandkreise und -städte
  • Verlässlichkeit und weiterer Ausbau bei der Schiene im Fokus
  • Bernreiter: „Brauchen dringend deutlich mehr finanzielle Unterstützung“
     

Die Landräte und Oberbürgermeister der Verbundlandkreise und -städte im MVV haben am Dienstag ein Positionspapier mit Verbesserungsvorschlägen für den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) in Südbayern an Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter übergeben. „Ich bedanke mich für diese Initiative ausdrücklich. Für gute Ideen bin ich immer offen, die Kommunen rennen damit bei mir offene Türen ein. Langfristig braucht es für entscheidende Verbesserungen substanziell mehr Geld vom Bund. Gleichzeitig benötigen wir aber auch kurzfristige Lösungen, um möglichst schnell spürbare Verbesserungen zu erreichen. Hier sind die Bahn und das S-Bahn-Management in erster Linie gefordert.“ Der Freistaat wird sich mit Nachdruck für eine zeitnahe Verbesserung einsetzen.

Ziel des Positionspapiers ist eine gesamthafte Strategie für den Infrastrukturausbau des SPNV und die Steigerung der Verlässlichkeit.

„Ohne einen funktionierenden Bahnknoten München gibt es kein funktionierendes Bahnnetz in Bayern. Dessen Ertüchtigung und Ausbau muss angesichts seines desolaten und überlasteten Zustands oberste politische und planerische Priorität haben. Wir danken Staatsminister Bernreiter und seinem Haus für die gute und konstruktive Abstimmung zum Thema und werden in einem konzertierten Vorgehen gemeinsam an Bund und Bahn herantreten, um schnellstmöglich Nägel mit Köpfen zu machen“, so Ebersbergs Landrat Robert Niedergesäß, Sprecher der MVV-Verbundlandkreise.

„Eine leistungsfähige Schieneninfrastruktur ist Grundvoraussetzung, um den öffentlichen Verkehr fit für die Zukunft zu machen“, betonte Bernreiter. Die DB InfraGO muss den Bahnknoten München mit derselben Priorität wie bei der Hochleistungskorridorsanierung vorantreiben. Außerdem mahnt der Minister: „Aktuell genügen die Bundesmittel nicht einmal, um den Schienenpersonennahverkehr auf dem bestehenden Niveau aufrechtzuerhalten. Gleichzeitig steigen die Kosten deutlich, sodass von zusätzlichen Angeboten keine Rede sein kann. Umso dringlicher ist es, dass der Bund die Regionalisierungsmittel zeitnah und ausreichend erhöht. Dafür werde ich mich weiterhin mit Nachdruck einsetzen – sowohl als Bayerischer Verkehrsminister als auch als Vorsitzender der Verkehrsministerkonferenz“, so Bernreiter.

Auf dem Foto zu sehen von links:

Landrat Otto Lederer (Rosenheim), Landrat Stefan Löwl (Dachau), Landrat Thomas Eichinger (Landsberg am Lech), Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter, Landrat Christoph Göbel (München), Landrat und Sprecher der MVV-Verbundlandkreise Robert Niedergesäß (Ebersberg), MVV-Geschäftsführer Bernd Rosenbusch, Landrat Maximilian Heimerl (Mühldorf a. Inn) und Landrat Josef Niedermaier (Bad Tölz-Wolfratshausen)
(Quelle: StMB)

Anhang